Add-On
Ein Add-on (auch: Add-In oder Erweiterung) ist eine Zusatzsoftware, die einem bestehenden Programm neue Funktionen hinzufügt oder das Verhalten des Programms erweitert. Add-ons werden oft verwendet, um Anwendungen an spezielle Anforderungen oder Vorlieben der Nutzer anzupassen – ohne den Kern des Programms zu verändern.
💡 Typische Einsatzbereiche:
- Webbrowser – z. B. Add-ons für Sicherheit, Produktivität oder Design-Anpassung
- E-Mail-Programme – z. B. Kalender-Integrationen, Vorlagen, CRM-Anbindung
- Office-Software – z. B. Add-Ins für Excel zur Datenanalyse oder Diagrammerstellung
- Cloud-Dienste & Plattformen – z. B. Add-ons für Google Workspace oder Microsoft Teams
✅ Vorteile von Add-ons:
- Schnell installierbar und leicht zu bedienen
- Keine tiefgreifende Änderung am Hauptsystem notwendig
- Ermöglichen maßgeschneiderte Funktionserweiterungen
🆚 Add-on vs. Plug-in vs. Erweiterung – Was ist der Unterschied?
| Begriff | Bedeutung | Typischer Kontext |
|---|---|---|
| Add-on | Allgemeiner Begriff für Zusatzfunktionen, meist über eine Benutzeroberfläche steuerbar | Browser, Office, E-Mail, Cloud |
| Plug-in | Technischere Erweiterung, oft tief in die Software integriert, z. B. bei Audio, CMS oder IDEs | WordPress, Photoshop, Musiksoftware |
| Erweiterung | Deutscher Oberbegriff für Add-on und Plug-in | Häufig synonym mit beiden verwendet |
ℹ️ Fazit:
Die Begriffe überschneiden sich in der Praxis oft. Add-on wird meist verwendet, wenn die Erweiterung über die Nutzeroberfläche zugänglich ist (z. B. im Browser), während Plug-in häufiger in technischeren oder professionellen Tools verwendet wird.