Anlagenbuchhaltung
Die Anlagenbuchhaltung ist ein Teil der Finanzbuchhaltung.
Sie kümmert sich um alles, was ein Unternehmen längerfristig besitzt und nutzt – also z. B. Maschinen, Gebäude, Computer oder Firmenwagen.
👉 Diese Dinge nennt man Anlagevermögen – und die Anlagenbuchhaltung sorgt dafür, dass man immer genau weiß, was vorhanden ist, wie viel es wert ist und wie lange es genutzt wird.
🧾 Was wird in der Anlagenbuchhaltung erfasst?
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Maschinen und technische Anlagen
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Fahrzeuge im Firmenfuhrpark
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Gebäude und Grundstücke
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Büroausstattung (z. B. Schreibtische, Laptops)
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Softwarelizenzen (immaterielle Vermögenswerte)
🔍 Was macht die Anlagenbuchhaltung genau?
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Zugänge erfassen – neue Anschaffungen dokumentieren
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Abschreibungen berechnen – also wie viel Wert die Sachen im Laufe der Zeit verlieren
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Umbuchungen – wenn z. B. ein Gerät in eine andere Abteilung wechselt
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Abgänge erfassen – wenn etwas verkauft, verschrottet oder verloren geht
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Inventar verwalten – mit Inventarnummern und regelmäßiger Prüfung
✅ Warum ist das wichtig?
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Rechtssicherheit – alles ist sauber dokumentiert und gesetzeskonform (z. B. nach HGB oder Steuerrecht)
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Vermögensüberblick – das Unternehmen weiß, was es besitzt und wie viel es noch wert ist
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Basis für die Bilanz – am Jahresende fließen die Werte direkt in den Jahresabschluss ein
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Investitionsplanung – hilft bei Entscheidungen, was ersetzt oder angeschafft werden soll
ℹ️ Kurz gesagt:
Die Anlagenbuchhaltung sorgt dafür, dass ein Unternehmen jederzeit den Überblick über seine langfristigen Besitztümer hat – sauber dokumentiert, korrekt abgeschrieben und jederzeit nachvollziehbar.