Public Cloud


Die Public Cloud ist ein Cloud-Computing-Modell, bei dem IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz, Datenbanken oder Software über das Internet von einem externen Anbieter bereitgestellt und von mehreren Kunden gleichzeitig genutzt werden.

Die Infrastruktur gehört dem Cloud-Anbieter – z. B. Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure, Google Cloud – und wird zentral betrieben, verwaltet und gewartet.

💡 Nutzer greifen flexibel auf die Dienste zu und zahlen meist nach dem Prinzip „Pay-as-you-go“ – also nur, was sie tatsächlich nutzen.


🧩 Typische Merkmale der Public Cloud:

  • Skalierbarkeit – Ressourcen lassen sich flexibel und schnell anpassen
  • Kosteneffizienz – Keine eigenen Server oder Hardware erforderlich
  • Globale Verfügbarkeit – Zugriff auf Dienste von überall mit Internetzugang
  • Wartungsfrei – Updates, Backups und Sicherheitsmaßnahmen übernimmt der Anbieter

☁️ Beispiele für Public Cloud-Dienste:

  • Infrastructure as a Service (IaaS) – z. B. virtuelle Server, Netzwerke
  • Platform as a Service (PaaS) – z. B. Entwicklungsumgebungen, Datenbanken
  • Software as a Service (SaaS) – z. B. E-Mail-Dienste, Office-Anwendungen

Vorteile der Public Cloud:

  • Schneller Zugang zu IT-Ressourcen
  • Keine Investitionskosten für eigene Infrastruktur
  • Einfache Integration moderner Technologien (z. B. KI, Machine Learning)
  • Hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit

⚠️ Herausforderungen / Risiken:

  • Datenschutz & Compliance – Daten werden extern gespeichert
  • Abhängigkeit vom Anbieter (Vendor Lock-in)
  • Sicherheitsanforderungen müssen genau geprüft werden

🚀 Abgrenzung zu anderen Cloud-Modellen:

Modell Beschreibung Typischer Nutzer
Public Cloud Geteilt genutzte Cloud des Anbieters (öffentlich zugänglich) Start-ups, KMUs, skalierende Projekte
Private Cloud Exklusiv für ein Unternehmen betrieben (on-prem oder extern) Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen
Hybrid Cloud Kombination aus Public und Private Cloud Organisationen mit gemischten Anforderungen

 

Die Public Cloud ist besonders attraktiv für Unternehmen, die flexibel, schnell und kostengünstig skalieren möchten – z. B. für Webanwendungen, Entwicklungsprojekte oder globale Services.