Rollenbasierte Zugriffskontrolle
RBAC steht für Role-Based Access Control – auf Deutsch: rollenbasierte Zugriffskontrolle.
Es ist ein Sicherheitskonzept, das bestimmt, wer worauf zugreifen darf – basierend auf der Rolle eines Nutzers im Unternehmen.
💡 Wie funktioniert RBAC?
Anstatt jedem einzelnen Nutzer individuelle Zugriffsrechte zu geben, werden Rollen definiert, die bestimmte Berechtigungen enthalten. Nutzer bekommen dann einfach eine passende Rolle zugewiesen.
📂 Die 3 Grundbausteine von RBAC:
| 🧩 Komponente | 📌 Bedeutung |
|---|---|
| Rollen | Gruppen mit ähnlichen Aufgaben – z. B. „Mitarbeiter“, „Manager“, „Admin“ |
| Berechtigungen | Was eine Rolle darf – z. B. Daten lesen, bearbeiten, löschen |
| Zuweisungen | Nutzer werden Rollen zugewiesen – abhängig von Job & Verantwortung |
✅ Vorteile von RBAC:
- Mehr Sicherheit – nur wer es braucht, bekommt Zugriff
- Weniger Fehler – keine zufälligen Freigaben
- Einfach verwaltbar – Rollen lassen sich leicht anpassen
- Skalierbar – auch für große Teams oder Unternehmen
- Compliance – erfüllt Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen (z. B. DSGVO, ISO)
🏢 Beispiel aus dem Alltag:
In einem Unternehmen:
- Mitarbeiter dürfen nur ihre eigenen Daten sehen
- Manager sehen zusätzlich Teamdaten
- Admins verwalten alle Systeme und Zugriffe
ℹ️ Kurz gesagt:
RBAC sorgt dafür, dass Nutzer nur das sehen und bearbeiten können, was sie für ihre Arbeit wirklich brauchen.
Das schützt Daten, macht Systeme sicherer – und ist in vielen Unternehmen Standard für den Zugriffsschutz.